Therapie des Übergewichtes und Diabetes in Bamberg

Weltweit wird Übergewicht (Adipositas) immer mehr zum Problem. Dabei ist der „Wohlstandsbauch“ nicht nur ästetisch unschön, sondern zieht eine ganze Reihe von Problemen nach sich, wie Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes, Nierenschäden usw.

Durch jahrzehntelange Fehlinformation, dass Fett uns fett macht sind die meisten Menschen auf Kohlenhydrat umgestiegen. Natürlich ist die übermäßige Zufuhr fetter Speisen auch nicht gesund, aber Zucker und Co. sind ein weitaus schlimmeres Problem, wie zahlreiche Studien inzwischen nachgewiesen haben. Dabei ist es äußerst schwer der Kohlenhydratmast zu entgehen, da inzwischen kaum noch andere Lebensmittel angeboten werden.

HINWEIS: einer der schlimmsten und heimlichsten Verursacher für zu hohe Zuckerzufuhr ist der Weizen! Dieser enthält Amylopektin-A, ein Stoff, der sehr schnell in Zucker umgewandelt wird und dadurch stark den Blutzuckerspiegel erhöht. Ein Vollkornbrot (empfohlen von der DGE als Nahrungsmittel für Diabetiker) hat einen höheren glykämischen Index als ein Snickers! Das heißt damit erhöht man sich den Zuckerspiegel mehr als durch einen Schokoriegel (der auch nicht zu empfehlen ist).

Durch den permanent zu hohen Zuckerspiegel werden die Körperzellen stark belastet und nehmen nach gewisser Zeit den Zucker nicht mehr auf. Dies ist die sogenannte Insulinresistenz, besser bekannt als Diabetes.

Inzwischen haben alleine in Deutschland etwa 8 Millionen Menschen Diabetes, das heißt jeder Zehnte! Eine Dunkelziffer von 3-5 Millionen Menschen wissen noch nicht, dass sie ihn haben, da Diabetes eher still verläuft und erst wenn die ersten Schäden wie im Auge oder der Niere entstanden sind erkannt wird.

Fettleber

Durch die Kohlenhydratmast wird die Leber stark belastet. Sie fängt an den Zucker in Fett umzuwandeln und erst äußerlich in das Bauchfett, anschließend aber auch in die Organe und sich selber einzubauen. Nur das Organfett ist gefährlich!

In der Folge kann sie ihre zahlreichen Aufgaben, wie Entgiftung, Auf- und Umbau von Stoffen, Speicherung usw. nicht mehr richtig erfüllen.

Ebenso ist die Leber am Fettabbau beteiligt und der Kontrolle des Zuckerstoffwechsels (Diabetes entsteht).

Wie Forschungen zeigen wird durch einen kontrollierten Abbau des Leberfettes der Zucker- und Fettstoffwechsel verbessert und dadurch kann sich Diabetes deutlich verbessern.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass die Leber einer der Hauptverursacher vieler anderer Erkrankungen ist, da durch den verminderten Entgiftungsprozess sich Schlacken z.B. in den Gelenken und dem Nervensystem einlagern. Die Folge sind dann Krankheiten wie rheumatoide Arthritis, Arthrose und Arthritis, MS, Alzheimer, Parkinson, uvm.

Doch woher weiß man, dass man eine Fettleber hat, da diese eher stumm verläuft? Leberbiopsie und MRT sind die besten Methoden, werden aber nur bei konkretem Verdacht durchgeführt. Die Sonographie ist auch ein Hinweis, braucht aber einen erfahrenen Therapeuten. Ein italienisches Forscherteam hat dazu eine Formel gefunden, um die Wahrscheinlichkeit einer Fettleber zu bestimmen, der sogenannte Fettleberindex. Dazu brauchen Sie nur 2 Blutwerte, das Gamma-GT und die Triglyzeride. Zusätzlich den BMI (Body-Mass-Index) und den Bauchumfang.

Hier können Sie Ihren persönlichen Fettleberindex (FLI) bestimmen.

Leberfasten nach Dr. Worm®

Leberfasten nach Dr. Worm® wurde durch Prof. Dr. Worm und Dr. Walle entwickelt und zielt darauf ab durch ein spezielles 2-wöchiges Fasten den Fettgehalt der Leber zu reduzieren und dadurch den Zucker- und Fetthaushalt nachhaltig positiv zu beeinflussen.

Dabei werden über 2 Wochen dreimal täglich speziell entwickelte Shakes getrunken und zusätzlich die Kost auf Gemüse und Salate umgestellt. Dies in Verbindung mit Bewegung führt zu einer deutlichen Verbesserung des Zuckerhaushaltes und zu einem Abbau des Leberfettes. Und dadurch auch zu einer Verbesserung vieler chronischer Krankheiten.

Kommen Sie in meine Praxis, um über diese Methode zu sprechen.

HINWEIS: Das Leberfasten ist keine Diät, die darauf abzielt Gewicht zu verlieren, sondern den Zuckerhaushalt so zu verändern, dass der Körper besser in der Lage ist das überflüssige Fett abzubauen. Es ist also eine Ernährungsform, die anschließend die Wirkung von klassischen Diäten unterstützt, die dadurch besser wirken!

Leberfastengruppe

Zur besseren gegenseitigen Unterstützung und Reduzierung Ihrer Kosten finden regelmäßig Leberfastengruppen statt. Die nächsten Informationsabende finden hier statt:

  • 20. September 2019, 19 Uhr
  • 27. September 2019, 19 Uhr
  • 4. Oktober 2019, 19 Uhr

jeweils in der Praxis, Laubanger 19b, Bamberg

Dabei werden wir über die Ursachen der Fettleber, Diabetes und anderer Krankheiten sprechen, wie das Leberfasten abläuft und welche Voraussetzungen dafür nötig sind. Kommen Sie vorbei! Um Anmeldung wir gebeten: 09549-9870190

Weitere Faktoren für Übergewicht

Es gibt außer der Fettleber noch ein paar andere Faktoren, die in meiner Praxis untersucht werden:

  • Östrogendominanz: durch ein Ungleichgewicht im Hormonhaushalt entsteht eine verstärkte Wirkung des Hormons Östrogen. Dies führt äußerlich meist zum sogenannten „Birnentyp“, das heißt der Anlagerung des Fettes vor allem in der Po-Region.
  • Lipödem: Ein gestörter Fettstoffwechsel, der zu einem Anfluten und entzünden des Fettgewebes vor allem in den Beinen führt.
  • Hyperkortisolismus: durch verschiedene Faktoren, wie z.B. Stress überwiegt das Hormon Cortisol, das zu einer starken Einlagerung von Fett am Bauch führt (bei gleichzeitig eher schlanken Armen und Beinen), der sogenannte „Apfeltyp“.
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten: Unverträglichkeit sind – im Gegensatz zu Intoleranzen und Allergien – Reaktionen des Immunsystems, die ohne direkt erkennbare Symptome und teilweise bis zu 2 Tage verzögert stattfinden. Dabei kann es auch zu entzündlichen Prozessen kommen, die in der späteren Folge auch zu Einlagerungen von Fett führen.
  • Dickmachende Krankheiten: Schilddrüse, Giftstoffe, Leberfunktionsstörungen, Mitochondriopathien (Störungen der Kraftwerke unserer Zellen), Mangelerscheinungen, usw. können zum einen bewirken, dass Fettgewebe nicht richtig abgebaut werden kann oder vermehrt eingelagert wird.
  • „Erbkrankheiten“: Gerne wird auch immer das „Erbe“ angeführt, das heißt der Genetik der Eltern wird die Schuld zugeschoben. Doch hier täuscht man sich. Es ist zwar richtig, dass die Ernährungsweise unserer Vorfahren auch unsere eigene beeinflusst, doch haben wir auch Möglichkeiten dies zu überwinden und zu verändern.

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Kommende Vorträge

10.12.2019 Mitochondriopathie - Der Untergang unserer Lebensenergie
12.12.2019 KPU/HPU - Die vergessene Volkskrankheit

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