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Oxidativer und nitrosativer Stress in Bamberg

Oxidativer Stress

Freie Radikale entstehen durch Stress, falsche Ernährung, psychische Leiden, Erschöpfung, fehlende Anti-Oxidantien, usw. Sie können durch Oxidation von Zellmembranen, DNA, Fetten und Proteinen Funktionseinschränkungen und Schäden hervorrufen, die eine Rolle bei der Entstehung verschiedenster Erkrankungen spielen und als Prozess des Alterns angesehen werden.

Bei degenerativen Prozessen und Krankheitsentstehungen spielen freie Radikale und andere aggressive Sauerstoffverbindungen eine wichtige Rolle.

Permanenter oxidativer Stress führt somit zu einem Zusammenbruch des körpereigenen Energiesystems. Die Folge ist ein Energiedefizit.

Bei nur einer Zelle im Energiedefizit merken wir dies nicht, aber je mehr Zellen unseres Körpers in den Energiesparmodus wechseln, desto deutlicher spüren wir Energiemangel in Form von Müdigkeit, Leistungsschwäche und fehlender Motivation. Zur Bestimmung wird die antioxidative Kapazität im Blut bestimmt. Es handelt sich um einen Screeningtest, der alle wichtigen antioxidativen Schutzfaktoren erfasst und stellt damit eine wichtige Methode zum Erkennen einer Entgleisung des antioxidativen Gleichgewichts dar. Dieser Parameter dient außerdem zur Kontrolle und Optimierung der Therapie mit Antioxidantien bzw. einer Ernährungsumstellung.Es wird heute angenommen, dass eine zu viele freie Radikale oder unzureichende antioxidative Kapazitäten für die Entstehung chronischer Erkrankungen (insbesondere Herzerkrankungen, Tumoren, Müdigkeitssyndrom, usw.) und Alterungsprozesse mitverantwortlich sind.

Nitrosativer Stress

Stickstoffmonoxid ist ein körpereigener Stoff, der für verschiedene Aufgaben wie Arterienerweiterung oder Neurotransmitter benötigt wird.

  • Es wirkt entspannend auf die Gefäßinnenwände, was den Blutdruck sinken lässt (z.B. wird dies wird therapeutisch in Form von Nitrospray zu Erweiterung der Herzkranzgefäße genutzt).
  • NO wirkt im Nervensystem als Botenstoff und ist an der Übermittlung von Informationen beteiligt.
  • NO wird von den Zellen unseres Immunsystems produziert und im Körper zur natürlichen Abwehr von Krankheitserregern gebraucht („oxidative burst“). Das Krankheitsgefühl (Müdigkeit, Gliederschmerzen etc.) z.B. bei grippalen Infekten ist auf eine starke Zunahme des körpereigenen nitrosativen Stresses zurückzuführen. Hier setzt der Körper gezielt nitrosativen Stress ein um Mikroorganismen zu bekämpfen.

Unter bestimmten Umständen steigt jedoch die Produktion und es kann zu erheblichen Einschränkungen des Menschen kommen. Unter anderem können dies sein:

Als auslösende Ursachen für nitrosativen Stress können Infektionen und Entzündungen wirken. Aber auch Fremdstoffe (Chemikalien, Schwermetalle), Medikamente (Zytostatika, Statine, Nitrate, Potenzmittel, häufige Antibiotikagaben etc.), Nikotin, privater und/oder beruflicher Stress und starke körperliche Belastung (Leistungssport) können eine erhöhte NO- Synthese verursachen. Weitere Ursachen können Halswirbelfehlstellungen darstellen.

Labordiagnostische Untersuchungsverfahren sind in der Lage, nitrosativen Stress anhand vermehrt anfallender Stoffwechselprodukte festzustellen. Die Diagnose ist auch hier eine wichtige Grundvoraussetzung für eine gezielte Therapie.

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