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Schlafstörungen – wenn die Nacht keine Erholung bringt

Guter Schlaf beginnt nicht erst am Abend – er ist das Ergebnis vieler Prozesse, die im Körper Tag und Nacht zusammenspielen.

Schlafstörungen können sehr unterschiedliche Ursachen haben. Deshalb ist zunächst wichtig zu unterscheiden: Fällt das Einschlafen schwer, wird der Schlaf immer wieder unterbrochen oder wacht man regelmäßig zu einer bestimmten Uhrzeit auf? Schon diese Unterschiede können wichtige Hinweise darauf geben, wo mögliche Ursachen liegen.

Wer beispielsweise häufig in der Nacht aufwacht, sollte nicht nur den Schlaf selbst betrachten. Histamin, hormonelle Regulation, Stressreaktionen und Erschöpfung können ebenso eine Rolle spielen. Auch die körpereigene Bildung und Regulation des Schlafhormons Melatonin ist eng mit anderen Stoffwechsel- und Hormonsystemen verbunden.

Daneben dürfen ganz praktische Ursachen nicht übersehen werden. Alkohol, Schnarchen oder eine mögliche Schlafapnoe sowie häufiges nächtliches Wasserlassen können die Schlafqualität erheblich beeinträchtigen. 

Für mich bedeutet eine sinnvolle Diagnostik deshalb, das individuelle Schlafmuster genau zu erfragen und mögliche körperliche, hormonelle und biochemische Zusammenhänge gezielt zu beurteilen. Je nachdem, welche Hinweise sich daraus ergeben, können anschließend passende Laborparameter oder weitere diagnostische Schritte ausgewählt und daraus individuelle therapeutische Ansätze entwickelt werden.

Sie möchten mögliche Ursachen Ihrer Schlafstörungen genauer untersuchen lassen? Vereinbaren Sie einen persönlichen Termin in meiner Praxis.