Depressionen & Ängste – auch die Biochemie im Blick
Manchmal beginnt eine Veränderung dort, wo wir Körper und Psyche nicht länger getrennt voneinander betrachten.
Depressionen und Ängste werden häufig vor allem aus psychischer Sicht betrachtet. Doch Psyche und Körper sind eng miteinander verbunden. Auch Veränderungen im Hormonhaushalt, im Stoffwechsel, im Darmmikrobiom oder in der Regulation von Botenstoffen können das psychische Befinden beeinflussen.
Eine besondere Rolle spielen dabei die Hormone und die Neurotransmitter. Botenstoffe wie Serotonin, Dopamin, Noradrenalin und Adrenalin stehen in komplexen Wechselwirkungen miteinander und sind unter anderem an Stimmung, Motivation, Antrieb, Konzentration und Stressreaktionen beteiligt. Für mich ist deshalb nicht nur ein einzelner Wert interessant, sondern das Zusammenspiel verschiedener biochemischer Prozesse.
Auch genetische Varianten können zusätzliche Hinweise liefern. Dazu gehören beispielsweise Varianten der Gene COMT und MAO-A, die an der Regulation beziehungsweise am Abbau bestimmter Neurotransmitter beteiligt sind. Solche Befunde können im Gesamtkontext gemeinsam mit weiteren Laborwerten, Beschwerden und der persönlichen Vorgeschichte beurteilt werden.
Mein Ansatz besteht darin, neben der psychischen auch die körperliche und biochemische Ebene einzubeziehen. Zeigen sich dabei Ansatzpunkte, können daraus individuelle naturheilkundliche Maßnahmen entwickelt werden – beispielsweise im Bereich Mikronährstoffe, Ernährung und weiterer unterstützender Verfahren.
Sie möchten mögliche körperliche und biochemische Zusammenhänge Ihrer Beschwerden genauer untersuchen lassen? Vereinbaren Sie einen persönlichen Termin in meiner Praxis.