Neurochemische Psychobalance
Wenn die Psyche körperliche Unterstützung braucht
Antriebslosigkeit. Innere Unruhe. Stimmungstiefs. Ängste. Schlafprobleme oder das Gefühl, nicht mehr richtig belastbar zu sein.
Wenn es uns psychisch nicht gut geht, suchen wir die Erklärung häufig zuerst in unserer Lebenssituation oder unserer seelischen Verfassung. Und natürlich können Stress, belastende Erfahrungen, Konflikte und andere psychische Faktoren eine entscheidende Rolle spielen.
Doch unsere Psyche existiert nicht unabhängig von unserem Körper.
Gefühle entstehen nicht nur „im Kopf“
Unser Gehirn ist ein hochkomplexes biologisches Organ. Nervenzellen kommunizieren mithilfe von Botenstoffen, Hormone beeinflussen zahlreiche Vorgänge im Nervensystem und für die Bildung und Regulation dieser Stoffe benötigt unser Organismus wiederum bestimmte Ausgangssubstanzen und Mikronährstoffe.
Auch Schlaf, Stoffwechsel, Entzündungsprozesse, Schilddrüsenfunktion, Darm und andere körperliche Faktoren können mit unserem psychischen Befinden in Wechselwirkung stehen.
Deshalb stelle ich bei entsprechenden Beschwerden zusätzlich die Frage:
Könnten neben seelischen Belastungen auch körperliche oder biochemische Faktoren eine Rolle spielen?
Psychische Beschwerden auch körperlich betrachten
Genau hier setzt mein Konzept der neurochemischen Psychobalance an.
Ich ergänze die klassische Behandlung in Form von Psychotherapie um eine weitere Perspektive: die Biochemie des Körpers.
Je nach persönlicher Situation können deshalb beispielsweise ausgewählte Mikronährstoffe, Stoffwechselparameter, hormonelle Zusammenhänge oder andere medizinisch sinnvolle Laborwerte untersucht werden.
Nicht raten, sondern genauer hinschauen
Wenn sich dabei Auffälligkeiten zeigen, können diese – immer im Zusammenhang mit Ihren Beschwerden und Ihrer bisherigen Behandlung – in ein individuelles naturheilkundliches Konzept einbezogen werden.
Mein Ansatz lautet deshalb:
Psyche und Körper gehören zusammen
Gerade wenn Stimmungstiefs, Erschöpfung, innere Unruhe oder andere psychische Beschwerden länger bestehen, kann es sinnvoll sein, neben der seelischen auch die körperliche Ebene genauer zu betrachten.
Den Menschen als Ganzes betrachten
Psychotherapie und psychiatrische Behandlung können wichtige und notwendige Bestandteile einer Behandlung sein. Meine Arbeit versteht sich als eine ergänzende körperlich-biochemische Perspektive.
Denn manchmal lohnt es sich, nicht nur zu fragen:
„Was belastet meine Seele?“
sondern zusätzlich:
„Welche körperlichen Faktoren könnten mein psychisches Wohlbefinden beeinflussen?“